Afrikanische Delegation spricht mit BAM über Wasserstoff

Eine Delegation aus acht afrikanischen Staaten hat die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in Berlin besucht. Im Mittelpunkt des Austausches standen die Potenziale von grünem Wasserstoff für das wirtschaftliche Wachstum und die industrielle Entwicklung der Subsahara-Region sowie mögliche Kooperationen.

von | 25.04.22

Bildquelle: BAM
Bildquelle: BAM

25. April 2022 | Eine Delegation aus acht afrikanischen Staaten hat die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in Berlin besucht. Im Mittelpunkt des Austausches standen die Potenziale von grünem Wasserstoff für das wirtschaftliche Wachstum und die industrielle Entwicklung der Subsahara-Region sowie mögliche Kooperationen.

Zu der Delegation aus acht afrikanischen Staaten zählten u. a. James Mnyupe, ein Berater des namibischen Präsidenten, Dr. Jane Olwoch, Geschäftsführende Direktorin des Southern African Science Service Centre for Climate Change and Adaptive Land Management und Dr. Bruno Korgo, Koordinator für erneuerbare Energien und grünen Wasserstoff des West African Service Centre on Climate Change in Ghana. Die Besuchsgruppe absolviert auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung eine Studientour durch Europa und informiert sich über Pilotprojekte im Bereich Wasserstoff. Weiterer Aspekt der Treffen sind regulatorische Fragen.

Langfristige Perspektiven

Die BAM hat ihre langjährigen Aktivitäten im Bereich Wasserstoff 2020 zu einem Kompetenzzentrum H2Safety@BAM gebündelt. Sie forscht entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu Sicherheitsaspekten der Technologie, um ihren zügigen Markthochlauf zu gewährleisten. Aktuell sind rund 115 Mitarbeitende der BAM in dem Kompetenzzentrum tätig.

Kai Holtappels, Sprecher von H2Safety, informierte die Delegation über die Wasserstoff-Forschungen an der BAM. Im anschließenden Austausch wurden Möglichkeiten einer der Zusammenarbeit ausgelotet.

„Durch den Wissens- und Technologietransfer im Bereich Wasserstoff in die Subsahara-Region und die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften können wir einerseits das wirtschaftliche Wachstum vor Ort in Afrika fördern. Gleichzeitig würden beide Seiten langfristig von einer Zusammenarbeit profitieren. Denn Afrika besitzt große Potenziale, aus Solarstrom grünen Wasserstoff zu erzeugen, der in Deutschland und Europa wiederum für die Sicherung der Energieversorgung benötigt wird“, so Kai Holtappels.

 

(BAM/2022)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Eine hochrangige Delegation aus acht afrikanischen Staaten hat die BAM in Berlin besucht. (Quelle: BAM)

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