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Bundesregierung verabschiedet Nationale Wasserstoffstrategie

Das Bundeskabinett hat die Nationale Wasserstoffstrategie beschlossen. Zur konsequenten Umsetzung und Weiterentwicklung der Strategie wird eine flexible und ergebnisorientierte Governance-Struktur geschaffen. Im Mittelpunkt steht dabei die Einrichtung eines Nationalen Wasserstoffrates, dessen Mitglieder vom Bundeskabinett ernannt wurden. Wasserstoff ist ein Schlüsselelement zur Energiewende Eine erfolgreiche Energiewende bedeutet die Kombination von Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Umweltverträglichkeit mit innovativem […]

von | 18.09.20

Das Bundeskabinett hat die Nationale Wasserstoffstrategie beschlossen. Zur konsequenten Umsetzung und Weiterentwicklung der Strategie wird eine flexible und ergebnisorientierte Governance-Struktur geschaffen. Im Mittelpunkt steht dabei die Einrichtung eines Nationalen Wasserstoffrates, dessen Mitglieder vom Bundeskabinett ernannt wurden.

Wasserstoff ist ein Schlüsselelement zur Energiewende

Eine erfolgreiche Energiewende bedeutet die Kombination von Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Umweltverträglichkeit mit innovativem und intelligentem Klimaschutz. Dafür braucht es alternative Optionen zu den derzeit noch eingesetzten fossilen Energieträgern. Wasserstoff bekommt hier eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung und Vollendung der Energiewende. Denn er ermöglicht es, mit Hilfe erneuerbarer Energien die CO2-Emissionen vor allem in Industrie und Verkehr deutlich zu verringern.

Mit der Nationalen Wasserstoffstrategie (NWS) schafft die Bundesregierung einen kohärenten Handlungsrahmen für die künftige Erzeugung, den Transport, die Nutzung und Weiterverwendung von Wasserstoff und damit für entsprechende Innovationen und Investitionen. Sie definiert die Schritte, die notwendig sind, um zur Erreichung der Klimaziele beizutragen, neue Wertschöpfungsketten für die deutsche Wirtschaft zu schaffen und die internationale energiepolitische Zusammenarbeit weiterzuentwickeln. Vor diesem Hintergrund verfolgt die NWS insbesondere folgende Ziele:

  • Wasserstofftechnologien als Kernelemente der Energiewende etablieren, um mit Hilfe erneuerbarer Energien Produktionsprozesse zu dekarbonisieren
  • Die regulativen Voraussetzungen für den Markthochlauf der Wasserstofftechnologien zu schaffen
  • Deutsche Unternehmen und ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken, indem Forschung und Entwicklung und der der Technologieexport rund um innovative Wasserstofftechnologien forciert werden
  • Die zukünftige nationale Versorgung mit CO2-freiem Wasserstoff und dessen Folgeprodukte sichern und gestalten.

Die komplette Strategie ist hier abrufbar.
Die Strategie auf einen Blick finden Sie hier.

Mitglieder des einberufenen Natioalen Wasserstoffrates

Katherina Reiche, Vorsitzende der Geschäftsführung der innogy-Westenergie GmbH, ist die Vorsitzende des Nationalen Wasserstoffrats. Lesen Sie hier das Interview mit ihr über Pläne, Aufgaben und Erwartungen des Wasserstoffrats.

  1. Dr. Christiane Averbeck, Klima Allianz Deutschland, Geschäftsführerin
  2. Dr. Jörg Bergmann, OGE Sprecher der Geschäftsführung der Open Grid Europe GmbH
  3. Dr. Christian Bruch, Siemens CEO der Operating Company Gas and Power
  4. Saori Dubourg, BASF, Mitglied des Vorstands der BASF SE
  5. Sven Ennerst, Daimler, Mitglied des Vorstands der Daimler Truck AG
  6. Prof. Dr. Maja Göpel, WBGU, Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen der Bundesregierung
  7. Verena Graichen, BUND e.V., Vorsitzende des BUND und Wissenschaftlerin am Öko-Institut im Bereich Energie und Klimaschutz
  8. Prof. Dr. Veronika Grimm, Leiterin Zentrum Wasserstoff Bayern und Inhaberin des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, FAU Erlangen-Nürnberg, Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
  9. Geteilte Amtszeit: Prof. Dr. Heinz Jörg Fuhrmann, Salzgitter ThyssenKrupp Vorsitzender des Vorstandes/Dr. Arnd Köfler, ThyssenKrupp, Chief Technology Officer (CTO)
  10. Dr. Uwe Lauber, Vorstandsvorsitzender MAN Energy Solutions
  11. Prof. Dr. Karsten Lemmer, Vorstand des DLR für die Bereiche Energie und Verkehr, Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech), Wissenschaftlicher Beirat der Nationalen, Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW)
  12. Dr. Felix Matthes, Öko-Institut, Forschungskoordinator Energie- und Klimapolitik
  13. Dr. Andreas Opfermann, Linde, Executive Vice President Americas
  14. Stefanie Peters, Neuman&Esser Group, Geschäftsführende Gesellschafterin
  15. Prof. Karsten Pinkwart, Fraunhofer Institut (FhI-ICT), Stellv. Leiter des Produktbereiches „Angewandte Elektrochemie“
  16. Katherina Reiche, „Westenergie Netzgesellschaft“, Ehemalige Hauptgeschäftsführerin des VKU, seit Okt. 2019 Vorsitzende der Geschäftsführung der innogy-Tochter “Westenergie Netzgesellschaft”
  17. Gunda Röstel, Stadtwerke Dresden
  18. Dr. Stefan Spindler, Schaeffler AG, Mitglied des Vorstands
  19. Dr. Silvia Schattauer, FhG-IMWS, Stellvertretende Institutsleiterin
  20. Andreas Schierenbeck, Uniper Vorstandsvorsitzender
  21. Prof. Robert Schlögl, MPG, Gründungsdirektor des MPI für chemische Energiekonversion, Direktor des Fritz-Haber-Instituts der MPG, Mitglied der Leopoldina und acatech
  22. Michael Zissis Vassiliadis, IG BCE, Vorsitzender der Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie, Energie
  23. Maximilian Viessmann, CEO Viessmann
  24. Dr. Silke Wagener, Freudenberg Technology, Head of Techonogy Innovation Communication
  25. Dr. Kirsten Westphal, SWP, Arbeitsgruppe Globale Fragen der Stiftung Wissenschaft und Politik
  26. Dr. Susanna Zapreva, enercity AG, Vorsitzende des Vorstands

 

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