DVGW begrüßt Signal der künftigen Bundesregierung zum Thema Wasserstoff

Nach Einschätzung des DVGW hat die künftige Bundesregierung ein deutliches Signal für die Beschleunigung des Klimaschutzes gesetzt.

von | 26.11.21

Nach Einschätzung des DVGW hat die künftige Bundesregierung ein deutliches Signal für die Beschleunigung des Klimaschutzes gesetzt.

26. November 2021| Nach Einschätzung des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) hat die künftige Bundesregierung mit dem Koalitionsvertrag ein deutliches Signal für die Beschleunigung des Klimaschutzes und damit für die Transformation und Dekarbonisierung der deutschen Industrie und der Energiewirtschaft gesetzt. Der Wasserstoffwirtschaft wird dabei eine herausragende Rolle zugemessen.

„Die Tatsache, dass der Koalitionsvertrag ein klares Bekenntnis zur Rolle von Erdgas als unverzichtbarer Energieträger für eine Übergangszeit enthält, die Notwendigkeit der Errichtung moderner Gaskraftwerke unterstreicht und den Aufbau einer Wasserstoffnetzinfrastruktur fördern will, verdeutlicht, wie wichtig Knowhow und Infrastruktur der Gasbranche für das Gelingen einer erfolgreichen Energiewende in Deutschland sind. Das Papier ist ein unmissverständliches Bekenntnis, mit der Gaswirtschaft den Weg in eine Wasserstoffwirtschaft zu beschreiten”, sagt Prof. Dr. Gerald Linke, Vorstandsvorsitzender des DVGW.

Neue Kraftwerke sollen wasserstoffkompatibel sein

Die Anforderung, dass neue Kraftwerke perspektivisch wasserstoffkompatibel sein müssen, bedeutet auch eine Umstellung der für die Stromerzeugung genutzten Technologien sowie einen beschleunigten Umbau der Verteilnetzte. Auf diese Anforderungen hat sich die Gaswirtschaft bereits seit Jahren eingestellt und ist mit einer Vielzahl von Forschungs- und Pilotprojekten erfolgreich.
„Es kommt nun darauf an, dass aus den vielversprechenden politischen Absichtserklärungen der Ampelparteien in den nächsten Jahren konkrete Gesetze werden. Nur dann kann ein industriell skalierter Wasserstoffmarkthochlauf gelingen. Deutschland hat beste Voraussetzungen, mit Wasserstoff das eigene Land beim Klimaschutz voranzubringen, sich gleichzeitig international zu positionieren und damit seine Spitzenstellung im Export von Zukunftstechnologien auszubauen“, so Linke.

Gasinfrastruktur ist und bleibt bedeutend

Der DVGW entnimmt den Ausführungen des Koalitionsvertrages, dass sich die Betrachtung der Parteien mit Blick auf die Gaswirtschaft über fossiles Erdgas hinausgeht. Diese Erkenntnis ist insofern unerlässlich, da die komplette Infrastruktur für die Nutzung gasförmiger Grund- und Brennstoffe grundlegend ist – angefangen von den Netzen, die Gas vom Produzenten zum Kunden bringen, über die Hersteller von Heizungen und anderen Anlagen bis hin zum Installateur und Handwerker, die die Wärmeversorgung beim Verbraucher planen und errichten. Gasförmige Energieträger werden auch weiterhin einen wichtigen Teil der Energieversorgung übernehmen müssen, selbst wenn die direkte Nutzung elektrischer Energie ausgebaut wird.
„Grüne Moleküle werden dringend benötigt, um den weltweiten Energieverbrauch perspektivisch zu decken. Mit einem Anteil von 25 Prozent am deutschen Endenergiebedarf übertrumpft Gas bei weitem den erneuerbaren Stromabsatz. Wird dieser Löwenanteil in Zukunft klimaneutral produziert, etwa über heimische Wasserstofferzeugung oder Importe, trägt dies erheblich zur schnellen Dekarbonisierung bei“, ergänzt der DVGW-Vorstandsvorsitzende.
(Quelle: DVGW)

26. November 2021| Nach Einschätzung des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) hat die künftige Bundesregierung mit dem Koalitionsvertrag ein deutliches Signal für die Beschleunigung des Klimaschutzes und damit für die Transformation und Dekarbonisierung der deutschen Industrie und der Energiewirtschaft gesetzt. Der Wasserstoffwirtschaft wird dabei eine herausragende Rolle zugemessen.

„Die Tatsache, dass der Koalitionsvertrag ein klares Bekenntnis zur Rolle von Erdgas als unverzichtbarer Energieträger für eine Übergangszeit enthält, die Notwendigkeit der Errichtung moderner Gaskraftwerke unterstreicht und den Aufbau einer Wasserstoffnetzinfrastruktur fördern will, verdeutlicht, wie wichtig Knowhow und Infrastruktur der Gasbranche für das Gelingen einer erfolgreichen Energiewende in Deutschland sind. Das Papier ist ein unmissverständliches Bekenntnis, mit der Gaswirtschaft den Weg in eine Wasserstoffwirtschaft zu beschreiten”, sagt Prof. Dr. Gerald Linke, Vorstandsvorsitzender des DVGW.

Neue Kraftwerke sollen wasserstoffkompatibel sein

Die Anforderung, dass neue Kraftwerke perspektivisch wasserstoffkompatibel sein müssen, bedeutet auch eine Umstellung der für die Stromerzeugung genutzten Technologien sowie einen beschleunigten Umbau der Verteilnetzte. Auf diese Anforderungen hat sich die Gaswirtschaft bereits seit Jahren eingestellt und ist mit einer Vielzahl von Forschungs- und Pilotprojekten erfolgreich.

„Es kommt nun darauf an, dass aus den vielversprechenden politischen Absichtserklärungen der Ampelparteien in den nächsten Jahren konkrete Gesetze werden. Nur dann kann ein industriell skalierter Wasserstoffmarkthochlauf gelingen. Deutschland hat beste Voraussetzungen, mit Wasserstoff das eigene Land beim Klimaschutz voranzubringen, sich gleichzeitig international zu positionieren und damit seine Spitzenstellung im Export von Zukunftstechnologien auszubauen“, so Linke.

Gasinfrastruktur ist und bleibt bedeutend

Der DVGW entnimmt den Ausführungen des Koalitionsvertrages, dass sich die Betrachtung der Parteien mit Blick auf die Gaswirtschaft über fossiles Erdgas hinausgeht. Diese Erkenntnis ist insofern unerlässlich, da die komplette Infrastruktur für die Nutzung gasförmiger Grund- und Brennstoffe grundlegend ist – angefangen von den Netzen, die Gas vom Produzenten zum Kunden bringen, über die Hersteller von Heizungen und anderen Anlagen bis hin zum Installateur und Handwerker, die die Wärmeversorgung beim Verbraucher planen und errichten. Gasförmige Energieträger werden auch weiterhin einen wichtigen Teil der Energieversorgung übernehmen müssen, selbst wenn die direkte Nutzung elektrischer Energie ausgebaut wird.

„Grüne Moleküle werden dringend benötigt, um den weltweiten Energieverbrauch perspektivisch zu decken. Mit einem Anteil von 25 Prozent am deutschen Endenergiebedarf übertrumpft Gas bei weitem den erneuerbaren Stromabsatz. Wird dieser Löwenanteil in Zukunft klimaneutral produziert, etwa über heimische Wasserstofferzeugung oder Importe, trägt dies erheblich zur schnellen Dekarbonisierung bei“, ergänzt der DVGW-Vorstandsvorsitzende.

(Quelle: DVGW)

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(Bild: Adobe Stock/Maksym Yemelyanov)

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