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DWV veröffentlicht Gutachten zu Wasserstoff in der Stahlindustrie

Die Fachkommission HySteel des DWV hat ein rechtliches Gutachten zum Einsatz von Wasserstoff zur Dekarbonisierung der Stahlindustrie veröffentlicht . Neben dem rechtlichen Status Quo werden Empfehlungen zur Entwicklung des regulatorischen Rahmens und zu Politikinstrumenten für die Förderung der Erzeugung von grünem Stahl in Deutschland abgeleitet. Autor der Studie ist die Rechtsanwaltskanzlei Becker Büttner Held.

von | 26.04.22

(Foto: Alexander Schimmeck / Unsplash)
(Foto: Alexander Schimmeck / Unsplash)

26. April 2022 | Die Fachkommission HySteel des DWV hat ein rechtliches Gutachten zum Einsatz von Wasserstoff zur Dekarbonisierung der Stahlindustrie veröffentlicht . Neben dem rechtlichen Status Quo werden Empfehlungen zur Entwicklung des regulatorischen Rahmens und zu Politikinstrumenten für die Förderung der Erzeugung von grünem Stahl in Deutschland abgeleitet. Autor der Studie ist die Rechtsanwaltskanzlei Becker Büttner Held.

Folgende Themen werden in der Studie untersucht:

  • Beschaffungsoptionen und Bezugsverhalten der Stahlhersteller in Bezug auf grünen Wasserstoff
  • Sicherer und wirtschaftlicher Zugang zu erneuerbarem Strom und grünem Wasserstoff: EEGUmlage,
    Stromsteuer, Energiesteuer, Strom und Gasnetzentgelte

  • Hochskalierung der Schlüsseltechnologien: Regulierung von Wasserstoffnetzen, Beimischung, leitungsgebundene Wasserstoffinfrastrukturen
  • Identifikation von Hemmnissen und Empfehlungen: Transportbedarf, Regulierungsrahmen für den
    netzgebundenen Wasserstofftransport, Netzzugang, Kostenverteilung

  • Rechtliche Randbedingungen für den Import von grünem Wasserstoff aus anderen europäischen Ländern
    sowie aus Drittstaaten

 

Die Studie beinhaltet zudem eine ausführliche Analyse verschiedener Anreizinstrumente zur emissionsarmen Stahlherstellung. Diese Instrumente sind z.B. eine mögliche Quote/THGMinderungsverpflichtung, das Labelling (Kennzeichnung) grüner Stahlprodukte und verschiedene Ausgestaltungsvarianten von Klimaschutzverträgen (CfD/CCfD).

Clemens Orlishausen, Projektleiter HySteel bewertet die Ergebnisse so: Der zügige Aufbau einer grünen WasserstoffMarktwirtschaft muss durch den Abbau der herrschenden Hemmnisse und Barrieren unterstützt werden. Außerdem müssen die Betriebsmehrkosten der grünen Stahlerzeugung fair und WTOkonform in einer geeigneten OPEXFörderung reflektiert werden.“

Die Gesamtstudie finden Sie hier.

(DWV/2022)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Die Dekarbonisierung der Stahlindustrie bietet einen großen Hebel zur CO2-Reduktion. (Quelle: Unsplash)

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