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bp und Ørsted haben IPCEI-Förderantrag eingereicht

Die Unternehmen bp und Ørsted haben den IPCEI-Förderantrag für den geplanten Elektrolyseur in der bp Raffinerie in Lingen eingereicht. Das Ziel des gemeinsamen Projekts sind weniger CO2-Emissionen und mehr nachhaltige Kraftstoffe. In einem ersten Schritt soll ein 50 Megawatt (MW) Elektrolyseur entstehen, der mit Strom aus einem Offshore-Windpark von Ørsted beliefert werden könnte. 2024 könnte […]

von | 26.03.21

© Yellow Boat - stock.adobe.com
© Yellow Boat - stock.adobe.com

Die Unternehmen bp und Ørsted haben den IPCEI-Förderantrag für den geplanten Elektrolyseur in der bp Raffinerie in Lingen eingereicht. Das Ziel des gemeinsamen Projekts sind weniger CO2-Emissionen und mehr nachhaltige Kraftstoffe. In einem ersten Schritt soll ein 50 Megawatt (MW) Elektrolyseur entstehen, der mit Strom aus einem Offshore-Windpark von Ørsted beliefert werden könnte. 2024 könnte in Lingen grüner Wasserstoff produziert werden und einen Teil der fossilen Wasserstofferzeugung in der bp Raffinerie ersetzen, der zur Produktion von nachhaltigeren Kraftstoffen genutzt wird.

Eine Erhöhung der Elektrolysekapazität in weiteren Schritten kann dafür sorgen, dass die gesamte heute noch erdgas-basierte Wasserstoffproduktion treibhausgasneutral wird. Perspektivisch ist sogar die Produktion wichtiger synthetischer, klimaneutraler Flugkraftstoffe und eine direkte umweltfreundliche Nutzung von Wasserstoff im Straßen- und Schiffsverkehr möglich. Voraussetzung dafür ist eine Leistungssteigerung der Elektrolyse auf deutlich über 500 MW. Das Projekt hat damit das Potenzial, Erzeugung und industrielle Abnahme von grünem Wasserstoff mit der Nutzung von Transportsystemen über mehrere Schritte zu verbinden.

Vor diesem Hintergrund haben beide Unternehmen gemeinsam einen Förderantrag im Rahmen des IPCEI-Programms beim Bundeswirtschaftsministerium gestellt. Die entsprechende Förderung vorausgesetzt, könnten ab 2024 im ersten Schritt rund 1,6 Millionen Tonnen CO2 über den gesamten Projektzyklus von 20 Jahren vermieden werden, weil die heute noch erdgas-basierte Wasserstoffproduktion zum einen treibhausgasneutral erfolgt und zum anderen klimafreundliche Kraftstoffe in den Verkehr gebracht werden.

 

(Quelle: bp Deutschland)

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