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Die Zukunft der Staplerflotten liegt in der Brennstoffzelle

Gegenüber batterie-elektrisch betriebenen Flurförderfahrzeugen bieten Stapler mit Brennstoffzellenantrieb einige Vorteile. Während die Batterie geladen und gewechselt werden muss, lässt sich ein Stapler mit Brennstoffzellenantrieb in wenigen Minuten betanken. Das Fahrzeug ist also direkt wieder einsatzbereit. Zudem beträgt die Lebensdauer der Brennstoffzelle rund 10.000 Betriebsstunden. Wird der benötigte Wasserstoff unter Einsatz von Erneuerbaren Energien wie Elektrolyse […]

von | 28.01.21

© sutthinon602 - stock.adobe.com
© sutthinon602 - stock.adobe.com

Gegenüber batterie-elektrisch betriebenen Flurförderfahrzeugen bieten Stapler mit Brennstoffzellenantrieb einige Vorteile. Während die Batterie geladen und gewechselt werden muss, lässt sich ein Stapler mit Brennstoffzellenantrieb in wenigen Minuten betanken. Das Fahrzeug ist also direkt wieder einsatzbereit. Zudem beträgt die Lebensdauer der Brennstoffzelle rund 10.000 Betriebsstunden. Wird der benötigte Wasserstoff unter Einsatz von Erneuerbaren Energien wie Elektrolyse durch Sonnen- und Windenergie oder mittels Dampfreformierung von Biogas erzeugt, erweist sich ebenfalls die CO2-Einsaprung als weiterer Vorteil.

Das Leipziger Werk von BMW stellt seit einigen Jahren seine Intralogistikflotte auf Brennstoffzellen und Wasserstoff um. An den im Werk befindlichen Tankstellen werden die Flurfahrzeuge innerhalb weniger Minuten betankt. Der benötigte Wasserstoff wird von Linde angeliefert und über ein Rohrleitungsnetz auf den Dächern des Werks transportiert. Die Vorteile für BMW sind eindeutig: statt einer Stunde Laden, dauert der Tankvorgang nur knapp 2 Minuten. Die Tankstellen sind so geplant und im Logistikprozess integriert, dass keine unproduktiven Wegzeiten entstehen. Hohe Skalierbarkeit: eine Tankstelle kann circa 300 Routenzüge betanken. Die Lebensdauererwartung liebt bei etwa 20.000 Betriebsstunden.

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