Elektrolyseur erreicht klimaneutrales Quartier in Esslingen

Am 26. Januar 2021 kam der erste Teil der Elektrolyse-Anlage aus Belgien in der Neuen Weststadt in Esslingen an. Die Einbringung des ersten Elektrolyseurs vor Ort in die Energiezentrale des Klimaquartiers verlief reibungslos. Passend zu diesem weiteren Meilenstein im Forschungsvorhaben „Klimaneutrales Stadtquartier – Neue Weststadt Esslingen“ und zum gesamten Energieversorgungskonzept zeigte sich beim Einlassen der hochmodernen Anlage zu […]

von | 12.02.21

© atha_lintar - stock.adobe.com
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Am 26. Januar 2021 kam der erste Teil der Elektrolyse-Anlage aus Belgien in der Neuen Weststadt in Esslingen an. Die Einbringung des ersten Elektrolyseurs vor Ort in die Energiezentrale des Klimaquartiers verlief reibungslos. Passend zu diesem weiteren Meilenstein im Forschungsvorhaben „Klimaneutrales Stadtquartier – Neue Weststadt Esslingen“ und zum gesamten Energieversorgungskonzept zeigte sich beim Einlassen der hochmodernen Anlage zu Herstellung von Wasserstoff in die unterirdischen Räume die Sonne über der Esslinger Weststadt. „Ende Februar 2021 soll planmäßig der zweite und letzte Wasserstoff-Elektrolyseur des Quartiers eingebracht werden“, erklärt Manuel Thielmann von der Green Hydrogen Esslingen GmbH. Das Team der zuständigen Ingenieurinnen und Ingenieure ist zuversichtlich, dass eine Inbetriebnahme der Elektrolyseure zum aktuellen Stand im Mai 2021 erfolgen kann.

Das Forschungsvorhaben „Klimaneutrales Stadtquartier – Neue Weststadt Esslingen“ wird vom BMWi und BMBF gefördert. Mittels eines Elektrolyseurs kann vor Ort im Quartier überschüssiger Ökostrom in grünen Wasserstoff umgewandelt werden, dieser wird gespeichert und für das Quartier, eine emissionsfreie Mobilität sowie für die Industrie nutzbar gemacht. Ende November 2020 wurde der benötigte Wasserstoffspeicher angeliefert. Der Speicher wiegt knapp neun Tonnen mit 9,8 m Länge und einem Durchmesser von 2,1 m. „Das Gewicht kommt insbesondere durch die 1,2 cm dicke Edelstahlwand des Speichers zustande“, erläutert Felix Mayer, zuständiger Projektmanager und Ingenieur bei der Green Hydrogen Esslingen GmbH. „Die braucht der Speicher, um der hohen Lastspielzahl des steigenden und sinkenden Drucks standzuhalten.“

 

 

(Quelle: Neue Weststadt)

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