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Kanada und Deutschland besiegeln Wasserstoffabkommen

Bundeskanzler Scholz und Kanadas Premier Trudeau wollen eng auf dem Energiemarkt kooperieren. Ein Wasserstoffabkommen zwischen Deutschland und Kanada soll während der aktuellen Reise des Bundeskanzlers besiegelt werden.

von | 23.08.22

© Christian Müller / Adobe Stock #111595595
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Wasserstoffrat fordert Politikwende: Pragmatismus statt Überregulierung

23. August 2022 | Bundeskanzler Scholz und Kanadas Premier Trudeau wollen eng auf dem Energiemarkt kooperieren. Ein Wasserstoffabkommen zwischen Deutschland und Kanada soll während der aktuellen Reise des Bundeskanzlers besiegelt werden.

Wirtschafts- und Klimaschutzminister und Vizekanzler Dr. Robert Habeck begleitet Bundeskanzler Olaf Scholz auf seiner Antrittsreise nach Kanada. Begleitet werden sie während ihrer dreitägigen Reise nach Montréal (Québec), Toronto (Ontario) und Stephenville (Neufundland) von einer Wirtschaftsdelegation. Im Vordergrund der Reise stehen handels-, energie- und klimapolitische Fragen. Konkret geht es um das gemeinsame Freihandelsabkommen CETA und die deutsch-kanadische Energiepartnerschaft, sowie die Themen Rohstoffe, kritische Mineralien, und Pläne für engere Kooperation bei Innovationen und Zukunftstechnologien.

Nach Angaben des ARD verwies Trudeau darauf, dass einige der Pläne für LNG-Terminals an der Ostküste Kanadas bisher nicht wirtschaftlich gewesen seien. Das könnte sich durch die neue Weltlage geändert haben. Trudeau verwies auf den relativ langen Transport der Gasvorkommen im Westen des Landes an die Ostküste. Nur von dort könnte Europa beliefert werden. Die Regierung schaue aber, wie sie Genehmigungsverfahren erleichtern könne.

Neben einer Prüfung von Flüssiggas-Lieferungen nach Deutschland, liegt das Augenmerk besonders auf Wasserstoff. In Neufundland wollen Scholz und Trudeau ein Wasserstoffabkommen besiegeln.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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